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Die Kosten einer Prüfungsanfechtung

Kosten

Die Kosten einer Prüfungsanfechtung sind bei der Entscheidung, ob Sie eine solche Prüfungsanfechtung in Betracht ziehen sicherlich eine wichtige Komponente. Diese Kosten möglichst transparent zu machen, ist mir ein wichtiges Anliegen, damit Sie ein klares Bild haben und es im Nachhinein keine bösen Überraschungen gibt. Bei den Kosten einer Prüfungsanfechtung ist zwischen den Kosten meiner Beauftragung und den Kosten für das Widerspruchsverfahren zu unterscheiden. Um jedem Prüfling die Möglichkeit zu geben seine Rechte durchzusetzen, bin ich jederzeit bereit über eine sinnvolle Ratenzahlungsvereinbarung zu sprechen – „am Geld soll es nicht liegen“.

I. Kosten der Beauftragung

Bei der Mehrheit der Mandate bieten sich Honorarvereinbarungen an. Der Grund liegt darin, dass der Arbeitsaufwand bei jedem Fall sehr unterschiedlich ausfällt und mit einer Honorarvereinbarung für beide Seiten eine gewisse Planungssicherheit herrscht.

1. Kosten einer schriftlichen Einschätzung zu den Erfolgsaussichten einer Prüfungsanfechtung

Für eine gründliche Einschätzung im Rahmen einer Begutachtung kann ich nach dem Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, RVG, bis zu 250 Euro zzgl. MwSt. ansetzen. Meist kann ich jedoch unter diesem Wert bleiben, wenn es um eine Einschätzung der Erfolgsaussichten einer Prüfungsanfechtung geht. Grundsätzlich können Sie von 80-100 Euro zzgl. MwSt. ausgehen.

2. Kosten des eigentlichen Widerspruchsverfahrens

Wenn Sie sich für eine Prüfungsanfechtung durch mich entscheiden, so liegen die Kosten pro Prüfungsleistung bei durchschnittlich 300 Euro zzgl. MwSt. (+/- 200 Euro). Diese Kosten können variieren, da es durchaus Konstellationen gibt, in denen die Widerspruchsbegründung nicht besonders aufwendig ist. In diesen Fällen kann ich auch deutlich unter dem Durchschnittswert von 300 Euro zzgl. MwSt. liegen. Natürlich kann es sich kostensenkend auswirken, wenn Sie mir hilfreiche Tipps für die Widerspruchsbegründung liefern.

II. Verfahrenskosten

Von den Kosten meiner Beauftragung und meiner Leistung, sind die Kosten des Verfahrens zu unterscheiden. Das Prüfungsamt kann für das Widerspruchsverfahren Verfahrenskosten erheben. Diese bewegen sich je nach Bundesland zwischen 50 und 150 Euro, selten höher. Hinzukommen können Kopierkosten, deren Höhe zwischen 10 und 40 Euro liegt.

III. Kostentragungspflicht bei Erfolg oder Misserfolg

Die Kosten und Gebühren sind nur dann zu leisten, wenn die Prüfungsanfechtung erfolglos geblieben ist. Das Prüfungsamt kann meine Beauftragung im Widerspruchsverfahren für notwendig erklären. Wenn dies erfolgt, werden die Kosten der Beauftragung erstattet. Diese Erstattung richtet sich allerdings nach dem Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, RVG. Das kann bedeuten, dass die Erstattung unter dem Wert unserer Honorarvereinbarung liegt.

IV. Ratenzahlungsvereinbarung

Wir können uns immer über eine Ratenzahlung verständigen. Die Realität eines Studenten oder Referendars sieht meist so aus, dass ein großes Einkommen nicht zur Verfügung steht. Dennoch möchte ich Ihnen mit einer Ratenzahlungsvereinbarung die Möglichkeit eröffnen Ihre Rechte durchzusetzen.
Wenn gewünscht, vereinbaren wir eine Ratenzahlung oder Stundung mit variablen Laufzeiten. Sprechen Sie mich bitte rechtzeitig auf diese Möglichkeit an. Wenn wir keine Ratenzahlung vereinbaren, wird davon ausgegangen, dass die entsprechenden Beträge in der vereinbarten Frist (10 Tage nach Rechnungslegung) gezahlt werden, es sei denn, es ist eine Vorab(teil)zahlung vereinbart. Bestandteil dieser Ratenzahlungsvereinbarung ist ein Einverständnis zum Einzug des jeweiligen Betrages per Lastschrift. Das liegt daran, dass es erfahrungsgemäß sehr aufwendig ist, jeden Monat die Überweisungen zu kontrollieren und gegebenenfalls anzumahnen.