Wenn Sie diese Seite gefunden haben, werden Sie Fragen haben und vielleicht eine Antwort suchen. Auch wenn der Kontakt zum Rechtsanwalt für Prüfungsrecht vielleicht ungewohnt erscheint, nutzen Sie die Möglichkeit für eine unverbindliche Anfrage. Herr Rechtsanwalt Ronnenberg kann Ihre Fragen fundiert beantworten.

Was genau ist eigentlich eine "Prüfungsanfechtung"

Eine Prüfungsanfechtung ist ein Instrument, das jedem Student/in und jedem Referendar/in zur Verfügung steht, wenn es darum geht gegen eine Prüfungsentscheidung vorzugehen. Grundsätzlich ist eine Prüfungsanfechtung ein Widerspruch gegen eine Prüfungsbewertung.

Gründe für eine solche Prüfungsanfechtung sind in der Regel:

  1. Prüfungsanfechtung zum Zwecke der Notenverbesserung
  2. Prüfungsanfechtung bei Nichtbestehen der Prüfung
  3. Prüfungsanfechtung bei Fehlern im Prüfungsverfahren

Wie lange dauert eine Prüfungsanfechtung?

Die Dauer einer Überdenkungs- oder Nachprüfungsverfahrens ist von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. Es kommt auch darauf an, wie viele Klausuren in einer Prüfungsanfechtung mit aufgenommen werden. In der Regel sollte das gesamt Verfahen allerdings nicht länger als 3 Monate dauern.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Wenn Sie sich für die Beratung oder Vertretung durch uns entscheiden, so sind die entstehenden Kosten sicherlich ein wichtiger Bestandteil Ihrer Entscheidung. Wir stellen die Kosten schon im Vorfeld ganz offen dar und halten uns auch an diese. Für eine übersichtliche Darstellung der Kosten klicken Sie bitte in der obigen Navigation auf „Kosten“ oder folgen Sie diesem Link.

Wie sehen die Kosten aus, wenn wir erfolgreich die Prüfung anfechten?

Das Prüfungsamt kann auf unseren Antrag hin die Beauftragung im Widerspruchsverfahren für notwendig erklären. Wenn dies erfolgt, werden die Kosten der Beauftragung erstattet. Diese Erstattung richtet sich allerdings nach dem Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, RVG. Das kann bedeuten, dass die Erstattung unter dem Wert einer etwaigen Honorarvereinbarung liegt.

Wie sind Sie als Rechsanwalt auf den Bereich des Prüfungsrechts gekommen?

Prüfungsanfechtungen und das Prüfungsrecht unterscheiden sich sehr von den üblichen Rechtsgebieten. Es wird an keiner Hochschule gelehrt und die Literatur hierzu ist überschaubar. Es bedarf eine genauen Auseinandersetzung zur allerdings reichahltigen Rechtsprechung, um sich im Bereich des Prüfungsrechts auszukennen. Für den Rechtsanwalt im Prüfungsrecht ist eine Prüfungsanfechtung immer etwas besonderes und mehr eine Passion las ein Fall wie jeder andere.

Die Entscheidung von Herrn Ronnenberg sich auf das Bildungsrecht und das besondere Prüfungsrecht zu spezialisieren, entstand aufgrund von eigenen Remonstrationen und Prüfungsanfechtungen. So konnte Herr Ronnenberg während des Studiums mehrfach erfolgreich Höherbewertungen seiner Klausuren erwirken und während des Zweiten Staatsexamens erfolgreich Entscheidungen des Prüfungsamtes anfechten. Während des Referendariats half er Freunden bei der Erstellung ihrer Widerspruchsbegründungen und kam schon da auf eine beachtlichen Anzahl an durchgeführten Verfahren.

Mit der Gründung der eigenen Kanzlei -ursprünglich in Berlin -konzentrierte sich Herr Ronnenberg auf das Bildungsrecht und verfolgt diese Ausrichtung bis heute. Nach über 10 Jahren Leben und Arbeiten in Berlin, kehrte Herr Ronnenberg 2008 in seine Heimatstadt Hamburg zurück.

Habe ich Nachteile zu befürchten, wenn ich eine Prüfung anfechte?

Diese Frage wird sehr häufig gestellt und kann doch so einfach beantwortet werden: Nein! Sie müsen nicht befürchten nach der Prüfungsanfechtung Nachteile zu erleiden. Es ist Ihr gutes Recht, wenn Sie eine Prüfungsbewertung überprüfen lassen wollen. Dabei können Sie sich selbsverständlich, wie bei allen anderen Rechtsproblemen auch, durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen.

Wie schätzen Sie die Erfolgsausichten meiner Prüfungsanfechtung ein?

Die Frage nach den allgemeinen Erfolgsaussichten einer Prüfungsanfechtung ist nicht einfach zu beantworten. Der Erfolg einer Prüfungsanfechtung hängt von vielen Faktoren ab. Solche Faktoren sind z.B. zunächst die Prüfungsleistung selbst, das Bundesland, die Namen der Prüfer und die Anzahl der fehlenden oder zu erreichenden Punkte. Da im Rahmen einer Akteneinsicht nicht nur Bewertungsfehler, sondern auch Verfahrensfehler überprüft werden, müsste zwischen diesen beiden Fehlerarten auch noch unterschieden werden.

Für die nähere Einschätzung Ihrer Konstellation können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Welche Unterlagen benötigen Sie für eine Einschätzung?

Für eine erste Einschätzung genügt eine Übersicht der erzielten Punkte. Eine realistische Einschätzung zu den Chancen einer Prüfungsanfechtung kann allerdings nur durch eine Sichtung der Klausuren erfolgen. Um Widerspruch einzulegen und Akteneinsicht zu beantragen, wird der Prüfungsbescheid und eine außergerichtliche Vollmacht benötigt.

Wie genau läuft eigentlich eine Prüfungsanfechtung ab?

Der Ablauf einer Prüfungsanfechtung läuft in der Regel immer gleich ab, unterscheidet sich aber je nach Bundesland. Für eine ganaue Darstellung klicken Sie bitte oben in der Navigation auf „Ablauf“ oder hier.

Welche Prüfungen kann ich anfechten?

Grundsätzlich kann jede Prüfungsentscheidung angefochten werden. Sie können einzelne Klausuren während des Studiums, Zwischenprüfungen und insbesondere das ersts und zweite Staatsexamen anfechten.

Neben den schriftlichen Prüfungsleistungen können auch mündliche Prüfung einer verwaltungsinternen Kontrolle zugeführt werden.

Kann ich eine Prüfung nur anfechten, wenn ich durchgefallen bin?

Nein, grundsätzlich können alle Prüfungsbescheide angefochten werden. Wenn Sie eine Notenverbesserung von z.B. 6 auf 8 Punkte anstreben, so kann dies durch eine Prüfungsanfechtung erreicht werden. Häufig geht es den Mandanten auch darum einen bestimmten Grenzwert zu erreichen, um z.B. ein VB (vollbefriedigend) zu erreichen. Allerdings geht es bei uns in der Kanzlei tatsächlich in der Mehrzahl der Fälle um eine Prüfungsanfechtung wegen Nichtbestehens.

Muss ich nach der Ergebnisbekanntgabe etwas besonders beachten?

Wichtig ist, dass Sie nach Erhalt des Prüfungsbescheids die Entscheidung treffen, ob Sie gegen den Bescheid vorgehen wollen.

Regelmäßig beträgt die Widerspruchsfrist 1 Monat. Diese Frist müssen Sie also beachten. Entweder legen Sie selber Widerspruch ein oder beauftragen uns dies zu tun. Die Begründung des Widerspruchs kann auch nach Ablauf der Monatsfrist erfolgen. Es besteht auch die Möglichkeit eine Fristverlängerung zur Begründung zu beantragen.

Herr Ronnenberg, Sie sind in Hamburg, ich aber in Berlin. Ist das ein Problem?

Nein, das ist kein Problem. Fakt ist, dass sich unsere Mandate über die ganze Bundesrepublik verteilen und wir (leider) selten Mandanten persönlich kennen lernen. Wenn Sie aber die Reise auf sich nehmen wollen, begrüßen wir Sie ganz herzlich in unseren Kanzleiräumen.

Wir können bei jedem Prüfungsamt Akteneinsicht beantragen und uns die Unterlagen zusenden lassen. In seltenen Fällen, so wie in Hamburg (Sachverhalt des Zweiten Juristischen Staatsexamens nur auf begründeten Antrag), bedarf es eines höheren Aufwandes, um an die Prüfungsakte zu gelangen.

Wir informieren Sie stets über den aktuellen Verfahrensstand und dies meistens per E-Mail oder telefonisch.

Ist es möglich bei Ihnen eine Ratenzahlung zu vereinbaren?

Ja, selbstverständlich können wir uns über eine Ratenzahlung verständigen. Als Student oder Referendar verfügen Sie regelmäßig nicht über ein großes Einkommen. Dennoch möchten wir Ihnen mit einer Ratenzahlungsvereinbarung die Möglichkeit eröffnen, Ihre Rechte durchzusetzen.

Wenn gewünscht, vereinbaren wir eine Ratenzahlung oder Stundung mit variablen Laufzeiten. Bitte beachten Sie dabei, dass wir laufend nur ein gewisses Kontingent an Ratenzahlungen zur Verfügung stellen, um die etwaigen Kosten einer Beratung oder Vetretung abzufedern. Ganz wichtig ist dabei, dass Sie uns im Vorfeld einer Mandatierung auf diese Möglichkeit ansprechen.

Ich habe eine Frage zu meiner Sache. Kann ich Sie unverbindliche kontaktieren?

Ja, eine telefonische Auskunft und eine Frage zu Ihrer Sache per Mail ist kostenlos und wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Uns erreichen täglich eine Vielzahl an E-Mails und Anrufen mit zum Teil sehr detaillierten Problemstellungen und entsprechend genauen Anfragen zu Erfolgsaussichten und etwaigen Vorgehen. Es ist unser Ziel Ihnen zu helfen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. So verstehen wir diese Aufgabe und möchten sie auch in diesem Sinne anbieten.

Kann ich Sie am Wochenende oder in den späten Abendstunden erreichen?

Prüfungsämter schicken gerne Bescheide an Freitagen raus, mit der Folge, dass diese dann am Samstag bei dem Prüflingen eintreffen. Sie können uns den Bescheid und Ihre Anfrage sofort per Mail an ronnenberg@pruefungsanfechtung.biz senden. Nicht selten kann Herr Ronnenberg auch am Wochenende oder in den späten Abendstunden reagieren und die ersten Fragen beantworten. Ansonsten meldet sich Herr Ronnenberg am darauffolgenden Werktag.

Fragen und Antworten!

Die Liste der häufig gestellten Fragen soll Ihnen nach Erhalt eines unerwartet schlechten und unbefriedigenden Prüfungsergebnisses die ersten Antworten geben.

Die aufgeführten Fragen und Antworten gelten vornehmlich für Prüfungsanfechtungen eines 1. oder 2. juristischen Staatsexamens. Prüfungsanfechtungen von universitären Prüfungen laufen allerdings sehr ähnlich ab, so dass entsprechende Fragen auch in diesen Fällen häufig auftreten.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, so können Sie jederzeit gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Kontakt aufnehmen
MO-FR zwischen 9-19 Uhr
040 – 444 6538 14

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